Was sind Weintannine?
Wenn Sie sich fragen, was Tannine im Wein sind, können wir sagen, dass es sich um organische Verbindungen handelt, die in der Schale, den Kernen im Fruchtfleisch der Traube sowie in vorhanden sind in den Fässern. Aus diesem Grund wird der Most bei der Extraktion in die Eichenfässer umgefüllt, in denen der Wein reift. Diese wichtigen Tannine werden bei der Gärung und Mazeration freigesetzt und sind präsenter. Aus diesem Grund sind sie dafür verantwortlich, dem Wein seinen charakteristischen bitteren Geschmack und sein charakteristisches Aroma zu verleihen.
Wissenschaftlich gesehen sind Tannine chemische Bestandteile, die in Weintrauben vor allem in der Schale und den Kernen, aber auch in den Holzfässern, in denen dieses Getränk reift, vorhanden sind. Darunter sind Polyphenole, die sich an Proteine und andere Verbindungen in der Traube binden und dem Wein eine größere Komplexität und Tiefe verleihen. Darüber hinaus spielen Tannine auch eine sehr wichtige Rolle bei seiner Konservierung und führen dazu, dass sich Geschmack und Aroma während der Reifung verändern.
Auf diese Weise können wir sagen, dass sie die dafür verantwortlich sind, dem Wein Bitterkeit, Adstringenz und einen komplexeren Geschmack sowie das Gefühl einer rauen Textur zu verleihen. Daher müssen sie in der richtigen Menge vorhanden sein, damit der Wein ist nicht übermäßig adstringierend, rau, herb oder bitter. Das heißt, es muss ein ausgewogenes Getränk sein.
Verschiedene Arten von Weintanninen
Natürlich gibt es im Wein nicht nur eine, sondern verschiedene Arten von Tanninen, deren Klassifizierung variieren kann. Generell können wir jedoch drei Haupttypen unterscheiden: trockene, seidige und süße Tannine. Die trockenen Tannine kommen am häufigsten vor und sind in den meisten Rotweinen vorhanden. Sie zeichnen sich durch ihre adstringierende Wirkung aus, die ein gewisses Trockenheitsgefühl im Mund hervorruft. Wenn diese trockenen Tannine auftreten, weisen sie normalerweise darauf hin, dass eine übermäßige Reifung stattgefunden hat oder dass überalterte Fässer verwendet wurden. Die seidigen Tannine sind ihrerseits weicher und weniger adstringierend als die trockenen. Sie hinterlassen meist ein saftiges Gefühl am Gaumen und gelten als perfekt. Diese Tannine kommen meist in leichteren und jüngeren Rotweinen vor, sie sind meist sehr angenehm am Gaumen. Schließlich sind süße Tannine weniger häufig und in Weinen vorhanden, die aus Trauben im richtigen Reifezeitraum hergestellt wurden. Diese Tannine sorgen für ein süßes, weiches und fruchtiges Gefühl im Mund. Sie weisen in der Regel darauf hin, dass der Alterungs- und Reifungsprozess des Weins optimal war, da die Trauben optimal sind und die verwendeten Fässer nicht zu alt waren. Darüber hinaus können auch Tannine abhängig von der Rebsorte, dem Klima, den Merkmalen der Ernte und den Weinbereitungstechniken des Weins unterschiedliche Eigenschaften und Intensitäten aufweisen. Aus diesem Grund können einige Weine weichere, rundere Tannine haben, während andere intensiver und herber sein können.Wie erkennt man Tannine im Wein?
Obwohl die Tannine im Wein mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, können sie durch das Auge wahrgenommen werden Gaumen, zum Beispiel bei einer Weinprobe. Tannine sind in allen Weinen vorhanden, obwohl sie in gealterten Rotweinen, die unter anderem aus Rebsorten wie Tannat, Cabernet Sauvignon, Malbec oder Syrah hergestellt werden, deutlicher ausgeprägt sind. Mit zunehmender Alterung des Weins intensivieren sich die Tannine. Daher ist es notwendig, sie zu berücksichtigen, damit dieses Getränk ausgewogen altert.
Um Tannine in einem Wein zu identifizieren, müssen Sie auf einige Schlüsselempfindungen am Gaumen achten. Darunter können wir das Vorhandensein eines bitteren und adstringierenden Geschmacks im Mund, ein Gefühl von Trockenheit und Rauheit im Zahnfleisch und auf der Zunge und sogar einen leichten Juckreiz im Hals feststellen. Auf diese Weise können Sie bei der Verkostung eines Weins erkennen, ob die Tannine gut integriert und ausgewogen sind oder ob sie im Gegenteil zu stark und dominant sind.